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Langzeitdehnungsüberwachung mit Hilfe von faseroptischer Messtechnik
Wie verhalten sich hochbelastete, quasistatische Strukturen über einen längeren Zeitraum? Eine Brücke mit mehreren hundert Dehnungssensoren auszurüsten wird in der derzeit herkömmlichen Bauart einen enormen Kabelaufwand mit sich bringen. Dies wird die Brücke nicht zum Einsturz bringen, doch kann man sich auch nach 2 Jahren noch auf die Werte verlassen? Mit den patentierten punktschweißbaren Dehnungs-sensoren im Portfolio bietet die INFAP GmbH ein weiteres Produkt aus der Micron Optics Familie an, welche durch Performance überzeugt. Der punktschweißbare Sensor ist eine stabile mechanische Verstärkung und Schutz für die Messfaser. Zusätzlich ist er weich genug, um bei Befestigung keinerlei signifikante Versteifung der Probe zu bewirken. Die Messfaser ist driftfrei in Träger eingeklebt. Die Funktion des Messfaserträgers vor dem Einbau ist, die Vorspannung der Messfaser zu ermöglichen. Stauchungen sind damit äquivalent zur Dehnung messbar. Mit vier Schweißpunkten ist der Sensor schnell und einfach installiert, eine spezielle Vorbereitung des Untergrundes ist nicht nötig. Einmal befestigt schützt der Träger die Faser, ohne die Messwerte noch zu beeinflussen. Die Messwert-informationen liegen bei dieser Sensortechnologie als Längenangabe vor, Umrechnungen und Kalibrierungen sind damit nicht nötig. Auch nach Jahren ohne konstante Messüberwachung lassen sich die Veränderungen eindeutig bestimmen. Mit einer Messlänge von 24mm und einer Auflösung von 1.2pm/µε erreicht der Sensor für einen Dehnungs-bereich von ±2500µε eine Auflösung, die seinesgleichen sucht. Mit einem Temperaturbereich von -40°C bis 120°C wird der Großteil der Anwendungen abgedeckt. Auch diese Sensoren ermöglichen ein Hintereinander-schalten in einen Strang. Dadurch lassen sich mit einer Sensorfaser und den Auswerteeinheiten von Micron Optics, mehr als 20 Sensoren (applikationsbedingt sogar bis zu 120) hintereinander schalten. Der Verkabelungsaufwand sinkt deutlich. Die Anwendung dieser Sensoren in Explosionsschutzbereichen oder in Bereichen mit hoher EMV beeinträchtigung ist, basierend auf der Technologie problemlos möglich. Optische Einführungen in Tanks oder ähnliches sind standardmäßig verfügbar. Die Auswerteeinheiten passend zu den Anwendungen aus dem Portfolio der INFAP GmbH, sind die Feldgeräte sm125 und sm130 von Micron Optics. Das sm125 ermöglicht hierbei die genaue spektrale Darstellung der Sensorreflektion mit einer Abtastrate von 1Hz bis 10Hz. Das sm130 verzichtet auf die volle spektrale Darstellung, ermöglicht damit aber die Abtastung von 100Hz bis 1.000Hz. Beide Gerätetypen sind mit 1 bis 4 Kanälen konfektionierbar. Jeder Kanal bietet die Möglichkeit, über hundert Sensoren auf einmal auszulesen. Mit LabView können die Daten dann über eine Netzwerkschnittstelle ausgelesen und verarbeitet werden. Die INFAP GmbH unterstützt Sie bei der Applikation von faseroptischer Messtechnologie. Ob bei der Auswahl der Geräte und Sensoren oder für die richtige Applikation, wir beraten Sie gerne in allen Bereichen. Als Value Added Reseller (VAR) von Micron Optics bieten wir Ihnen die Möglichkeiten auf den gesamten Produktservice im deutschsprachigen Raum zurück-zugreifen.
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| Faseroptischer Dehnungssensor punkt-schweißbar zur Langzeitüberwachung von hochbelasteten Bauteilen |

| Faseroptischer Sensor punktschweißbar zur Temperaturkompensation von Dehnungs-sensoren zur Langzeitüberwachung von hochbelasteten Bauteilen | |
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